Ihre Anfrage
LED Leuchten-Prüfsystem L 1800
Branche: Leuchten
Arbeitsplatzabsicherung gemäß EN 50191
Auch moderne LED-Leuchten müssen nach der Fertigung auf elektrische Sicherheit und Funktion überprüft werden. Durch die vollkommen neue Technik sind entsprechend neue Prüftechniken notwendig.

Die Herausforderung

Innerhalb weniger Jahre hat sich die Branche der Leuchtenindustrie revolutioniert. Obwohl die LED-Technik schon seit Jahrzehnten bekannt ist, wurde sie erst ab dem Jahr 2010 für die Beleuchtung eingesetzt. Es gibt viele Vorteile, die für den Einsatz von LED-Technik sprechen, aber für die schnelle und konsequente Anwendung in der Leuchtenindustrie war der hohe Wirkungsgrad ausschlaggebend. Nicht nur die normale Glühbirne wurde durch LED-Leuchten ersetzt, sondern auch Quecksilberdampfleuchten in Straßenlaternen und Neonleuchten in Büros. Für die Endprüfung von Leuchten sind elektrische Sicherheits- und Funktionsprüfsysteme nötig, die den neuen Anforderungen der LED-Technik entsprechen und auch für Innovationen in der Zukunft vorbereitet sind. Nur mit dem Einsatz von Standardkomponenten können diese Forderungen erfüllt werden.

Die Lösung

Die Techniken von LED und Glühbirnen sind völlig unterschiedlich. Deshalb sind die Anforderungen an die Prüftechnik, was die Funktion betrifft, ebenfalls völlig unterschiedlich. Sicherheitstechnisch stellt sich eine LED-Leuchte zu einer Leuchte mit altem Leuchtmittel (Glühbirne oder Neonröhre) identisch dar - die Prüfanforderungen haben sich nicht geändert. Bei Leuchten der Schutzklasse I ist eine Isolationsmessung und eine Schutzleiterprüfung nötig. Zusätzlich können noch Isolationsmessungen zu Schnittstellen oder zur Spannungsversorgung nötig werden. Die Anforderungen für die Funktionsprüfungen hingegen haben sich erheblich geändert. Durch den hohen Wirkungsgrad sind Ströme und Leistungen wesentlich geringer. Getaktete Stromversorgungen der LED-Leuchten belasten das Netz durch Scheinströme. Deshalb ist es nötig den Phasenwinkel zwischen Strom und Spannung zu messen. Durch die Technologie der LED-Technik ist es mittlerweile sehr einfach und kostengünstig möglich, Leuchten fernzusteuern. Es gibt schon heute mehrere Schnittstellen (DALI, DSI, 0 - 10 V etc.) und es ist mit Sicherheit zu erwarten, dass zukünftige Innovationen noch viele weitere Möglichkeiten eröffnen.

Durch die Verwendung des Standard-Kompakttester KT 1885B mit einer speziellen Erweiterung für LED-Leuchten in Verbindung mit einem getrennten Standard-PC (oder Laptop) werden alle geforderten Kriterien erfüllt. Der frei programmierbare Kompakttester stellt alle denkbaren Sicherheits- und Funktionsprüfungen zur Verfügung und das zu einem sehr günstigen Preis. Der PC mit Standardsoftware ist nur über Ethernet (LAN) mit den Prüfsystemen verbunden und kann jederzeit ersetzt werden. Sollten neue Softwareapplikationen für die LED-Schnittstellen zum Standard werden, ist eine Erweiterung der Software problemlos und kostengünstig möglich. In der speziellen LED Erweiterung finden die Steuerschnittstellen und Umschaltungen zum Prüfling Platz. Hier ist genügend Freiraum für Erweiterungen, wenn sich neue Techniken durchsetzen. Ergänzt wird das Konzept durch ein einfaches Bedienpult und ein (meist kundenspezifisches) Anschlusspult. Für die Zukunft ist gesorgt - mit der neuesten Prüftechnik von SPS electronic für moderne LED-Technik.

Die Fakten

Schutzleiterprüfung: 1 - 30 A AC / 0 - 10 Ω
Isolationsprüfung: 100 - 6.000 V DC / 0,25 MΩ - 10 GΩ
Hochspannungsprüfung AC: 100 - 5.500 V AC / 0 - 3 mA
Hochspannungsprüfung DC: 100 - 6.000 V DC / 0 - 10 mA
Durchgangsprüfung 24 V DC / 0 - 600 mA
Widerstandsmessung 0 - 1.000 Ω
Strommessung 0 - 16 A (AC und DC)
Spannungsmessung 0 - 300 V (AC und DC)
Wirkleistungsmessung 0 - 4.000 W
Blindleistungsmessung 0 - 4.000 VAR
Scheinleistungsmessung 0 - 4.000 VA
Cos φ Messung -1 bis +1
Ersatzableitstrommessung 10 - 270 V / 0 - 10 mA
Schnittstellensimulation DALI
Schnittstellensimulation DSI
Schnittstellensimulation 0 - 10 V
Schnittstellensimulation Weitere optional
Programmierbare, vollelektronische Quelle 0 - 300 V AC / DC für die Prüflingsversorgung, Leistung max. 1.000 VA
Quasi 3-Phasen-Betrieb für L1, L2 und L3

Safety first

Zum Schutz des Anwenders wurde ein Lichtvorhang eingesetzt. Damit ist es möglich die Taktzeit zu verkürzen, da keine Schutztüre geschlossen und wieder geöffnet werden muss. Bei fehlerhaften Prüflinge muss der Anwender keine Schutztüre öffnen um die entsprechenden Prüflinge zu entnehmen.


Am Ende der Prüfung wir ein PDF-Protokoll mit den Testergebnissen erzeugt, um so eine die Auswertung weiter zu vereinfachen.

Der flexible Allrounder
für Elektromotoren

Zukunftsorientierte Lösung durch die Verwendung von getrenntem Standard-PC mit Standard-Prüftechnik

Simulation Standard-Schnittstellen DALI, DSI und 0 - 10 V, jederzeit mit weiteren Schnittstellen erweiterbar

Programmierbare, elektronische Versorgung 0 - 300 V AC / DC

Schlüsselfertige Lösung inklusive Arbeitsplatzgestaltung (durch getrenntes Bedienpult und getrenntes Anschlusspult frei gestaltbar)

Einfache, intuitive Bedienung für angelerntes Personal

Der Prüfling muss nur einmal angeschlossen werden, dann erfolgt der ganze Prüfablauf automatisch

Im Netzwerkbetrieb werden alle Prüfdaten automatisch an gewünschter Stelle / Datenbank abgespeichert

Hohe Standzeit und servicefreundlicher Aufbau

Parameter und Einstellungen sind jederzeit über die Software änderbar

Arbeitsplatzsicherheit gemäß EN 50191

Kurze Taktzeiten mit sicherheitsstrombegrenzter Prüftechnik gemäß EN 50191

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